Viele Marketer:innen wissen, dass man mit Listicles nicht mehr viel reißen kann … Zu viele mittelmäßige Texte gibt es inzwischen da draußen im Netz. Doch welche Content-Formate könnten stattdessen für die KI-Suche interessant sein? Und setzt Du sie am besten onpage oder offpage ein? Diese Fragen habe ich vier erfolgreichen Journalist:innen aus meinem Netzwerk gestellt – und ihre Antworten aus meiner GEO-Erfahrung heraus eingeordnet. Journalistische Klassiker wie das Porträt, die Reportage, der Bericht können eure B2B-Website zur spannenden Quelle für KI-Systeme machen. Lass Dich von den Beispielen inspirieren!
Was Dich in diesem Beitrag erwartet
Das Porträt – Benjamin O’Daniel
„Ich liebe journalistische Darstellungsformen, die echte Menschen zeigen. Nehmen wir Portraits: Was bewegt diese eine Person? Der Charakter, die Haltung, die bestimmte Art, wie er oder sie ihren Job mit Leben erfüllt.
Jedes Unternehmen könnte solche Portraits veröffentlichen. So würde viel mehr deutlich, was die Menschen dahinter eigentlich antreibt.
Anstatt zu schreiben: ‚Herr Müller ist Vorstandsvorsitzender‘ könnte man schreiben: ‚Seinen Freitagvormittag blockt Herr Müller grundsätzlich für offene Einzelgespräche mit Mitarbeitern. Er sagt: “Strategie entsteht selten im Konferenzraum. Sondern dort, wo jemand ehrlich erzählt, was gerade nicht funktioniert.‘
Warum das Portrait ein gutes Content-Format für GEO ist
Solche Portraits sind auch für GEO spannend. Wenn die User nach Produkten oder Dienstleistungen suchen, wollen KI-Systeme verstehen: Welche Rolle hast du in deinem Job? Welche Anforderungen hast du? Daraus entstehen dann passgenaue KI-Empfehlungen für die User.
Zielgruppen-Content ist damit hochrelevant. Also Content, der konkrete Rollen, Entscheider:innen und deren Perspektiven sichtbar macht. Beispiel: Wer eine Software für Steuerberater:innen anbietet, sollte auf seiner Website auch Steuerberater:innen in den Mittelpunkt stellen.
Unternehmen brauchen hier glaubwürdige Inhalte und Formate. Dafür könnten sie Kundenportraits schreiben. Dafür braucht es kein Fotoshooting und kein Studiobudget, sondern ein gutes Gespräch und jemanden, der es aufschreibt.
Das wäre deutlich mehr als die klassischen Success Stories. Weil nicht das Unternehmen im Mittelpunkt steht, sondern der Kunde selbst – seine Entscheidungen, seine Arbeitsweise und seine Perspektive.
Solcher Content lässt sich nicht kopieren. Er funktioniert für alle Bereiche – von HR bis Vertrieb. Und auf allen Kanälen – von Newsletter bis Social Media.“
„Unternehmen brauchen hier glaubwürdige Inhalte und Formate. Dafür könnten sie Kundenportraits schreiben. Das wäre deutlich mehr als die klassischen Success Stories.“
Benjamin O’Daniel, Journalist und GEO-Experte bei Jaeckert & O’Daniel

Wo Du das Format einsetzen kannst
Auf eurer Website funktioniert dieses Content-Format überall dort, wo echte Menschen sichtbar werden sollten: auf der Über uns-Seite, auf der Team- oder HR-Seite oder einfach als News-Beitrag im Blog, z. B. wenn ihr einen Wechsel in der Führungsriege habt.
Offpage ist das Portrait echtes GEO Content-Gold: z. B. wenn es in einem Fachmedium erscheint – als Beitrag oder Advertorial – oder wenn ihr es in einem der geläufigen Content-Formate auf LinkedIn teilt. So bekommt die KI-Suche dasselbe Signal von mehreren Quellen gleichzeitig, eben eine konsistente Erzählung über Kanäle hinweg.
Die Reportage – Dr. Martina Wengenmeir
„Es gibt kein besseres Gefühl, als dabei zu sein, wenn etwas Unerwartetes passiert, im Eifer des Gefechts improvisiert werden muss und man es danach erzählerisch genau auf den Punkt bringt. Dazu gehören Interviews in der Gondel oder auf dem Parkplatz, eine Gabel Kaiserschmarrn, die mir ein Protagonist in den Mund schiebt, der Geruch von Äpfeln auf einem Hof in Südtirol, wo sie geschnitten, getrocknet und verpackt werden. Die Reportage leiht dem Publikum Augen, Ohren und alle restlichen Sinne. Sie passiert nur vor Ort, nie am Schreibtisch. Und genau das ist das Schöne, denn sie braucht auch Zeit.
Dabei sitzt die Journalistin im Regie-Stuhl: Wie erzähle ich und wie nehme ich meine Leser:innen mit? Wie spiele ich in meiner Erzählung mit der Zeit? Dabei benötigt die Reportage keine fiktiven Elemente, denn die Realität schreibt oft die kreativsten Geschichten. Das Format gibt mir den Raum dafür, all das auszuleben und lebt von den Menschen, die Teil davon sind: Die Protagonist:innen, aber auch Kolleg:innen wie Foto- und Film-Crew.
Und auch das Ich-Format hat seinen Reiz, denn nie wurden die eigenen Unzulänglichkeiten schöner ausgeschlachtet und auf ewig festgehalten, auch wenn man damit in Social Media-Zeiten längst nicht mehr die einzige ist.“
„Dabei benötigt die Reportage keine fiktiven Elemente, denn die Realität schreibt oft die kreativsten Geschichten.“
Dr. Martina Wengenmeir, Journalistin und Journalismus-Professorin an der Hochschule für angewandtes Management, Ismaning

Warum die Reportage ein gutes Content-Format für GEO ist
Es gibt Dinge, die kann die KI nicht selbst: fühlen, riechen, schmecken, sehen. Und vor allem: dabei sein. Die Gabel Kaiserschmarrn, der Apfelgeruch in Südtirol, das Interview auf dem Parkplatz – das sind keine Stilmittel. Das sind Beweise. Beweise dafür, dass jemand wirklich dort war. Und diese Eindrücke so in Worte fassen kann, dass sie im Lesenden etwas auslösen.
Genau das ist der Grund, warum Reportagen für die KI-Suche gut funktionieren: KI-Systeme wie Google AI Overviews oder ChatGPT Search sind darauf trainiert, vertrauenswürdige Quellen zu bevorzugen – und Inhalte, die es noch in zehn Varianten gibt. Weil diese Texte so genau auf euch zugeschnitten sind, kann kein Wettbewerber sie kopieren. Keine KI kann sie erfinden. Sie existieren nur einmal. Für Unternehmen ist das eine echte Chance – und eine, die bisher kaum jemand nutzt.
Der Besuch bei einem Kunden, der Euer Produkt völlig anders nutzt. Die Nachtschicht in der Produktion, bei der plötzlich die Maschine streikt. Der Messeauftritt, bei dem überraschend die Gesundheitsministerin an euren Stand kommt: Überall hier verstecken sich Geschichten, die KI-Systeme als Primärquelle einordnen.
Wo Du das Format einsetzen kannst
Onpage funktioniert die Reportage überall dort, wo Glaubwürdigkeit zählt und es spannend sein soll: als Blogbeitrag oder Magazinartikel – und genauso in Case Studies, wo ein Kundenbesuch zeigt, wie ihr wirklich arbeitet.
Offpage ist die Reportage ein starkes GEO-Signal: als attraktive Gastartikel für ein Fachmagazin, als Advertorial oder als LinkedIn Longform-Content. Jeder dieser Kanäle gibt der KI-Suche dasselbe Signal aus einer anderen Quelle – und baut damit die Zitierfähigkeit eurer Marke aus.
Der (Reise-)Bericht – Mag. Dr. Carola Leitner
„Als Reisejournalistin liegt der Reiz für mich nicht nur im Erleben, sondern im Berichten: Was habe ich erfahren, was gesehen? Wie ist es historisch und kulturell einzuordnen? Wie erging es Mitreisenden? Ein Reisebericht soll nicht nur Informationen liefern, sondern die Lesenden mit auf (m)eine Reise nehmen. Also auch ein Gefühl vermitteln. Daher leihe ich mir für den Reisebericht auch gerne Elemente aus anderen Content-Formaten z. B. vom Porträt oder der Reportage.
Denn jede Reise kann nicht nur in unterschiedlichen journalistischen Formaten wiedergegeben werden, sondern auch ganz unterschiedlich verlaufen. Trotz guter Recherche kann vor Ort plötzlich alles anders sein. Oft sind es gerade jene Reisen, bei denen vieles anders verläuft, als erwartet, aus denen die besten Storys entstehen. Gerade diese Unabwägbarkeiten textlich einzuordnen und den Lesenden dabei mitzureißen finde ich spannend.
Ein Beispiel: Auf meiner jüngsten Reise durch Kirgisistan war ich zu Pferd unterwegs. (Viele meiner Reiseberichte erscheinen in Pferde-Fachmagazinen.) In aller Regel bin ich auf diesen Reisen Teil einer Reitgruppe. Im überwiegend muslimisch geprägten Land war ich diesmal nicht nur allein mit drei (!) männlichen Guides unterwegs, sondern auch als Testperson des Trails – und allererste Touristin, die in den Jurten der Hirten schlief. Besonderes Highlight: das vor meinen Augen für mich gezimmerte Bett … Vermutlich war es gerade deshalb eine der Reisen, die mich am meisten zum Schreiben inspiriert hat.”
„Als Reisejournalistin liegt der Reiz für mich nicht nur im Erleben, sondern im Berichten: Was habe ich erfahren, was gesehen? Wie ist es historisch und kulturell einzuordnen? Wie erging es Mitreisenden?”
Mag. Dr. Carola Leitner, Journalistin und Dozentin an der Universität Wien

Warum der (Reise-)Bericht ein gutes Content-Format für GEO ist
Klar: Theoretisch kennen KI-Systeme die ganze Welt. Sie wissen, dass die nomadische Bevölkerung von Kirgisistan in Jurten lebt, sich auf dem Pferderücken fortbewegt. Dazu ein paar weitere Fakten, die die KI aus Quellen wie Wikipedia und Co. gezogen hat.
Was die KI nicht weiß: Wie fühlt es sich an, eine kirgisische Jurte zu betreten? Wie riecht es? Wonach schmecken typische Gerichte wie Beschbarmak, Plov und Kumys? Wie sieht der Alltag in einer nomadischen Familie aus? Womit bestreitet diese Familie ihren Lebensunterhalt – und wie geht es ihr damit? All dies kann nur ein Mensch erfühlen, erschmecken, erfragen. Und genau das ist brennend interessant – insbesondere für Reitbegeisterte, die eine dieser exklusiven Reitreisen buchen wollen.
Ganz von Kirgisistan und Pferden abgesehen: Ein (Reise-)Bericht gibt Kontext, ordnet ein, beantwortet alle W-Fragen, die Interessierte haben können (Wer, wie, was, wo, wann, warum). Durch Information erklärt er Zusammenhänge, schafft Verständnis und gibt damit ein Gefühl von Sicherheit. Und das macht ihn für jedes erklärungsbedürftige Produkt, jede komplexe Leistung zu einem wertvollen Content-Format.
Wo Du das Format einsetzen kannst
Onpage ist der Bericht perfekt für Case Studies, Blog-Content – je nach Produkt sogar Landingpages. Er beantwortet harte, genau wie weiche Fragen, berücksichtigt alle Bedürfnisse und möglichen Stellen, an denen etwas „anders” laufen kann. So schafft er Vertrauen ins Produkt, in die Leistung, in eure Marke.
Offpage bildet ein guter Bericht perfekten Stoff für ein Advertorial oder einen wertvollen Gastbeitrag auf relevanten Dritt-Websites und ist damit eine wunderbar zitierfähige Quelle für KI-Empfehlungen.
Das tiefe Experten-Interview – Victoria Scholz
„Im B2B-Marketing arbeiten wir bei Ninox mit unseren internen Fachexperten, um ihr Insider-Wissen entlang fester Themen-Säulen (sog. „Content Pillars“) anzuzapfen.
Dabei sind unsere Fragen kein starres Abfragen: Vielmehr nutzen wir SEO- und Keyword-Recherchen, um zu erfahren, was unsere Zielgruppe wirklich brennend interessiert.
Das Interview selbst läuft allerdings wie ein klassisch journalistisches Gespräch ab. Wir hören zu und haken da nach, wo es spannend wird. Ich habe in der Journalistenschule gelernt, dass man sich die Antworten überlegen sollte, die man haben will und daraus die passenden Fragen stellen sollte. Deshalb folgen alle Fragen, die ich stelle, der gleichen Logik: Frage 1 ist zur Themenfindung da. Frage 2 für starke Zitate und Headlines und Frage 3 für ein starkes Zitat am Schluss und evtl. für weitere Themen gedacht. So entstehen echte Geschichten statt generischer KI-Texte.
In der Content-Orchestrierung arbeiten wir mit der 1:7-Formel: Das große Interview dient uns als umfassende Recherche-Quelle. Nach der Devise „Create Once, Distribute Forever“ zerlegen wir dieses Kern-Format in mindestens sieben kleinere, kanalspezifische Content-Häppchen.”
„Wir hören zu und haken da nach, wo es spannend wird. So entstehen echte Geschichten statt generischer KI-Texte.”
Victoria Scholz, Journalistin und Content Lead, Ninox Software

Warum das tiefe Experten-Interview ein gutes Content-Format für GEO ist
Konsistenz über alle Kanäle hinweg ist eines der wichtigsten Erfolgsrezepte bei GEO. Du machst also alles richtig, wenn auf Deiner Website ein umfangreiches Interview erscheint, das flankiert wird von thematisch passenden LinkedIn-Formaten wie Posts oder Artikeln, Podcasts, Advertorials – die alle unterschiedliche Facetten der gleichen Botschaft aufgreifen.
Das ist zwar einmal aufwändig. Doch weil daraus so viel einzigartiger Content entsteht, rentiert sich die Investition. In der Regel schneller, als man denkt.
Wo Du das Format einsetzen kannst
Onpage ist tiefe Experten-Interview der Gamechanger für jeden Blog. Zitate daraus kannst Du wirklich überall streuen: Auf thematisch passenden Landingpages, Produktseiten genau wie auch offpage als knackiges Content-Format auf Social Media-Kanälen wie LinkedIn oder als Beigabe für richtig gute Advertorials.
Die Kolumne – Monika Wolf Weber
„Eine Kolumne ist kein Ratgeber. Keine Analyse. Kein ausgewogener Überblick mit allem Für und Wider. Sie ist ein Meinungsbeitrag eines Menschen, der mit seinem Namen für eine Sache einsteht. Und genau das ist ihre Stärke.
Wer eine Kolumne liest, liest nicht über ein Thema. Er liest eine Person: Ihre Art zu denken, zu provozieren, zu pointieren. Oft mit Humor, manchmal mit Ironie, manchmal scharf wie ein Skalpell und entsprechend schmerzhaft, gerne kontrovers.
Was eine Kolumne von fast allen anderen Formaten unterscheidet: Sie erscheint regelmäßig, immer an derselben Stelle, immer von derselben Person. Es menschelt maximal. Diese Regelmäßigkeit gehört zu ihrem Erfolgsrezept. Lesende wollen unterhalten, provoziert werden. Sie mögen das Format. Sie kommen regelmäßig zurück, um mehr davon zu bekommen. Und sie wollen sich auf das Format verlassen. Es entsteht eine geschriebene Beziehung, die über Jahrzehnte andauern kann.
Ich finde, eine Kolumne ist das mutigste Format, das man im Content-Marketing einsetzen kann: eine klare Position einnehmen – und dabei bleiben.“
„Ich finde, eine Kolumne ist das mutigste Format, das man im Content-Marketing einsetzen kann: eine klare Position einnehmen – und dabei bleiben.“
Monika Wolf Weber, Texterin und GEO-Beraterin bei monswap solutions

Warum die Kolumne ein gutes Content-Format für GEO ist
Die Kolumne ist das Content-Format, das am stärksten auf Vertrauen einzahlt – und auf Wiedererkennung. Nicht weil die Argumente immer gefallen. Sondern weil die Haltung, der Mensch dahinter konsistent ist. Wer regelmäßig eine Kolumne veröffentlicht, baut sich nicht nur eine Leserschaft auf. Er baut wirkliche Autorität auf zu einem Thema. Und wenn das das Internet eines braucht, ist es mehr Meinung, mehr Haltung, mehr Persönlichkeit, mehr Verlässlichkeit
Anfang des Jahres habe ich die Website einer bekannten Bestseller-Autorin optimiert. Ihr Wunsch war es, irgendwann wieder eine Kolumne zu schreiben. Und darin Ihren persönlichen Blick auf die Literaturszene abzubilden. Buchrezensionen zu schreiben. Sich auch mal den Kummer über die Arbeitsbedingungen in der deutschen Verlagsszene vom Herzen zu schreiben.
Welcher Ort könnte sich besser für eine Kolumne eignen, als der eigene Blog?
Wo Du das Format einsetzen kannst
Die Kolumne ist das perfekte Format für Personenmarken. Onpage gehört sie klar auf den eigenen Blog – als feste Rubrik, mit eigenem Titel, in regelmäßigem Rhythmus. Wer das konsequent durchhält, schafft etwas, das fast keine Unternehmenswebsite hat: einen Grund für Deine Zielkunden, immer wieder zu kommen.
Offpage funktioniert die Kolumne überall dort, wo Fachpublikum und Meinungsführerschaft zählen: als feste Rubrik in einem Fachmagazin, das Deine Zielgruppe bereits liest oder als regelmäßiges LinkedIn-Format.
Dein nächster Schritt?
Viele Marketer:innen wissen, dass man mit Listicles bei der KI-Suche nichts mehr reißen kann. Doch welche Content-Formate sollen es dann sein? Wohin auf eurer Website gehört welches dieser Formate? Und wer soll überhaupt passende Texte dafür schreiben? Genau hier unterstütze ich: mit SEO- und GEO-Strategie, gutem Content, der gefunden und zitiert wird – und Monitoring, das zeigt, ob GEO auch wirklich für euch funktioniert.
Was Kund:innen mich zu Content-Formaten für SEO und GEO fragen …
Neben den klassischen journalistischen Formaten wie Interview, Reportage, Porträt, Bericht, Kolumne und Glosse gibt es zahlreiche Mischformen. Dazu kommen zig Web-Formate wie die Case Study, die FAQ-Seite, Produktseite oder Landingpage.
Die Liste ist lang. Entscheidend ist, welches Content-Format zu Deinem Produkt, Deiner Marke und der Suchintention Deiner Kundschaft passt.
Für B2B-Kundschaft zählt Vertrauen nochmal stärker. Deshalb funktionieren hier Formate, die Expertise und echte Erfahrung zeigen: das tiefe Experten-Interview, die Case Study oder Reportage, das Kundenporträt mit echten Namen. Sie belegen, dass hinter eurer Marke Menschen stehen, die wissen, was sie tun.
Genau solche Content-Formate greifen KI-Systeme im B2B-Kontext als Quelle auf – weil es sie in dieser Form nur bei euch gibt.
Weil ich vor allem mit B2B-Kundschaft arbeite, berichte ich hier nur von meinen Erfahrungen auf LinkedIn. Hier funktionieren folgende Content-Formate:
– die Reportage, der Bericht, das Porträt entweder als ausführliche LinkedIn-Artikel oder gekürzt als Posts
– die Kolumne kann richtig gespielt ein absoluter Reichweiten-Knaller sein
– Interview-Zitate sind perfekt als Hook oder Post
Am besten funktioniert jedes Format, wenn die Message kontrovers und gerne persönlich dargestellt wird.
Wichtig ist vor allem Konsistenz: Dieselben Aussagen unterschiedlich gespielt, ggf. auch von verschiedenen Mitarbeitenden-Profilen aus, interpretieren KI-Systeme als starkes Signal.





