Schon wieder braucht ihr eine neue Produktseite für euren Online-Shop? Oder ihr arbeitet am Website-Relaunch und braucht auf einen Schlag 100 neue Case Studies? Und bei jedem Text fangt ihr wieder bei null an … Stop! Dafür gibt es ein Hilfsmittel, mit dem Profi-Texter:innen seit langem arbeiten: Content-Templates. Einmal erstellt folgt eure Textarbeit immer der gleichen Struktur. Das erleichtert allen das Leben, die Texte briefen, schreiben oder korrigieren sollen: Es geht schneller und das Ergebnis wird vergleichbar – egal ob ihr die Texterstellung outsourced, selbst oder mit Hilfe von KI textet. Als erfahrene SEO-Texterin verrate ich, wie ich mit Templates Content für SEO und GEO erstelle und zeige, wie ein Template für meine Website aussieht. Neugierig?
Deine Website? Besteht aus einer Handvoll Seiten-Typen
Die gute Nachricht: Kaum eine gut durchdachte Website besteht aus mehr als 10 verschiedenen Seiten-Typen. Auch die größte Website braucht also nicht mehr als 20 Templates – ganz egal ob die B2B-Website eines Mittelständlers oder ein Online-Shop ist.
- Kategorie
- Unterkategorie
- Produkt- oder Leistungsseite
- Content-Typen wie Magazin, Case Study, News mit Überblicksseiten
- eine Hand voll verschiedene Beitragstypen
- Sonderseiten wie Startseite, Über uns, Kontakt
- je nach Website-Strategie auch Konfiguratoren oder lokal optimierte Landingpages
That’s it! Mehr bedeutet einfach unnötigen Aufwand für Text, Design, Programmierung.
Wenn Du also vor einem großen Relaunch stehst: Auch einen Elefanten isst man nicht an einem Stück. Sondern Stückchen für Stückchen. (Der arme Elefant!)
Und Du weißt jetzt: Deine Website besteht aus maximal 20 unterschiedlichen Seiten-Typen. Das ist machbar.
So macht die Arbeit mit Content-Templates Dein Leben leichter
Sind wir realistisch: Briefings fressen Zeit. Text-Korrekturen fressen Zeit. Und: Zeit kostet Geld. Erstellst Du einmal ein Content-Template (oder lässt es erstellen), sparst Du damit Zeit, Nerven und euer Marketing-Budget.
Spontan fallen mir dafür fünf Gründe ein:
1. Texten geht schneller und leichter: man kann sich am Textgerüst von Content-Element zu Content-Element entlanghangeln
2. Angebote einholen wird einfacher: Content-Template + Keyword/KI-Prompt-Set ✓
3. weniger Briefing-Aufwand im Tagesgeschäft
4. Qualität sichern wird leichter: egal ob von der SEO-Texterin oder intern mit Hilfe von KI
5. Design-Kosten sinken: der Content passt immer in die gleichen Templates
Templates für SEO, GEO und echte Menschen – wo liegt der Unterschied?
Heute texten wir auf Websites für drei „Zielgruppen”: Menschen, klassische Suchmaschinen (SEO) und KI-Systeme (GEO). Für sie alle bedeutet ein „hilfreicher” Text etwas anderes. Ein gutes Content-Template schafft es, alle drei abzuholen.
Worauf Du jeweils achten solltest?
Mensch: übersichtliche Struktur, hilfreicher Inhalt, gute Lesbarkeit und User Experience (UX)
Suchmaschinen: logische Struktur zahlt auf die SEO-Strategie ein, enthält sinnvoll Keywords und orientiert sich an Suchintention, Seite hat SCHEMA-Auszeichnung ist technisch sauber = gut crawlbar
KI-Systeme: bei GEO liegt stärkerer Fokus auf Trust-Elementen, zitierfähigen Zusammenfassungen, stärkeren Teasern, externe Verlinkungen für Kontext
Gewusst wie, entsteht daraus ein Content-Template, das alle drei Zielgruppen abholt.
Doch wie?
So sieht 2026 ein solides Content Template für SEO-Texte aus

Ja, es gibt maximal 20 verschiedene Templates. Pro Webseite. Und jedes davon sollte so aufgebaut sein, dass es auf die SEO- und GEO-Strategie EURER Brand einzahlt. Daher Spoiler: Copy/paste ist bei Content-Templates nicht sinnvoll.
Trotzdem lerne zumindest ich am besten anhand von Beispielen. Und so zeige ich Dir, wie ich das Content Template für eine SEO- und GEO-optimiere Leistungsseite für monswap-solutions.com aufgebaut habe. Wie das live aussieht, siehst Du auf meiner Landingpage SEO-Texte für die Zielgruppe Start-ups.
So sieht eines der Content-Templates aus, mit denen ich derzeit arbeite.
Elemente, die jedes Content-Template auf einer Website enthält
- Trust-Element
- Header mit H1-Überschrift, Teaser, Primary-Call to Action (CTA)
- Text
- Bild
- Text + Bild
- CTA-Elemente
Ergänzende Elemente, je nach Suchintention:
- Vergleichs-Tabelle
- Testimonial
- Experten-Zitat
- Teaser + Verlinkungen auf relevante Seiten
- Kennzahlen
- Vorteilsargumentation
- Kundenbeispiele
- FAQ-Element
In Deiner SEO- bzw. GEO-Strategie sollte schon grob vorgegeben sein, welche Elemente jeder Seitentyp braucht, um auf den jeweiligen Suchbegriff und/oder KI-Prompt einzuzahlen.
Auf dieser Basis kannst Du nun das Content-Template bauen, das ihr als Grundlage für euer Webdesign nutzen könnt. Juhu!
Wie das bei meinen Kunden aussieht?
Dein nächster Schritt?
Viele Marketer:innen wünschen sich einfach nur eine zuverlässige, nette Sparringpartnerin, die ihnen den Rücken freihält. Genau hier unterstütze ich: mit Content-Templates, SEO-Texten, SEO- und GEO-Beratung – punktuell oder als laufende Betreuung, die euer Marketing-Team entlastet und eure Marke langfristig sichtbar macht.
Was Kunden mich zu Content-Templates fragen …
Content-Design ist der Überbegriff: Es umfasst die komplette Konzeption Deiner Inhalte. Und zwar so, dass sie Sinn transportieren, maximal nutzerfreundlich sind, logisch aufgebaut sind und gut aussehen.
Content-Templates sind einzelne Bausteine davon. Also so wie Webdesign die ganze Website betrifft, allerdings jede Seite ein unterschiedliches Design-Template braucht.
Alles drei ist möglich. In den letzten acht Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Webdesigner:innen sehr dankbar sind, mit einem (idealerweise schon) befüllten Content-Template zu arbeiten. (Das macht auch ihre Budgetkalkulation leichter.)
Natürlich ist es auch möglich, dass ich als Texterin in ein bestehendes Design-Template hineintexte. Allerdings bevorzuge ich das altbewährte Prinzip: “Form follows function.” Und die Funktion einer Website gibt die Strategie in Form von Text wieder. Design unterstreicht diese Funktion dann.
Im Idealfall steht erst das Content-Template, dann kommt das Webdesign – und im Austausch drehen Texter:in und Designer:in dann eine gemeinsame Korrekturschleife. So entsteht das beste Ergebnis.
Ja, sogar erstaunlich gut. Ein Content-Template gibt der KI die Struktur vor, an der sie sich entlanghangeln kann – Überschriften, Elemente, Reihenfolge stehen schon fest.
Ohne Template driftet KI-Content oft ab und macht seltsame Dinge. Mit einem Template plus Beispieltext plus Tonalitäts-Guide bleiben Aufbau und Länge der Textelemente eher konstant, egal wer oder was gerade textet.








